Neben Härtegrad, pH‑Wert und Mineralienzusammensetzung spielt vor allem das Verhältnis von Calcium zu Magnesium eine zentrale Rolle für die Sensorik von Kaffee und Tee. Entscheidend ist dabei nicht die absolute Menge einzelner Mineralien, sondern ihr Zusammenspiel.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich durch eine Verschiebung des Mineralienverhältnisses zugunsten von Magnesium das sensorische Ergebnis deutlich verändert.
Wissenschaftlich bestätigt:
Magnesium verbessert die Sensorik
Studien der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Zürich haben untersucht, welchen Einfluss im Wasser gelöste Calcium‑ (Ca²⁺) und Magnesiumionen (Mg²⁺) auf die sensorischen Eigenschaften von Kaffee haben.
Die Ergebnisse zeigen eindeutig:
- Kaffee, der mit magnesiumreichem Wasser zubereitet wird, weist weniger Bitterkeit und Adstringenz auf
- Die Aromen wirken klarer, runder und ausgewogener
- Wasser mit einem hohen Calciumanteil kann Kaffee hingegen bitterer und stumpfer erscheinen lassen
Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse decken sich mit den praktischen Erfahrungen internationaler Baristas und Röster:
Magnesium wirkt als wichtiger Geschmacksträger und unterstützt eine harmonische Extraktion.









